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Bodo mit dem Bauplan

Bodo mit dem Bauplan

Ja wer baggert da so spät noch am Baggerloch? Und hat er seinen Bauplan noch?
Diese Frage dürfte zur Zeit den BND beschäftigen. Hochpräzise Baupläne zur BND Zentrale sind verschwunden und könnten bereits in die Hände Krimineller geraten sein. Der Schaden ist zur Zeit noch unklar, Regierungssprecher Steffen Seibert sprach aber von einem “ernstzunehmenden Vorgang”.

Unvorsichtiger Umgang mit vertraulichen Informationen könnte auch hier wieder einmal der Grund für das Sicherheitsleck sein. Bauunternehmen mussten Baupläne nach Beendigung der entsprechenden Aufträge nicht zurückgeben bzw. wurde dies nicht entsprechend kontrolliert.

Einmal verteilt – Immer verteilt
Nach den gängigen Standardmethoden heutzutage ist es nicht möglich, einmal verteilt Informationen wieder zurückzurufen. Behalten Sie mit Seclore FileSecure jederzeit die Kontrolle über die Daten. Nach Beendigung des Auftrags können Sie den Zugriff durch Partner verhindern. Jederzeit und Überall

Zunächste hatte BND-Präsidenten Ernst Uhrlau erklärt, es sei “kein hochbrisantes Material” betroffen u.a. eine Parkgarage und eine Kantine. Nach Informationen der Zeitschrift Focus zeigen die entwendeteten Baupläne aber unter anderem Einzelheiten über Laboratorien, Einzelbüros und ein 60 Quadratmeter großes Spezialarchiv.

Unbestritten dürfte allerdings der hohe Imageschaden sein den der BND bei seinen Partnerdiensten dadurch erlitten hat. Nach Auswertung des Datenverlusts droht zudem eine Kostenexplosion falls ein Umbau der betroffenen Teile notwendig wird.

Bezeichnend dazu die Aussage des ehemaligen Staatsministers und Geheimdienstkoordinators, Bernd Schmidbauer (CDU), gegenüber der Zeitschrift FOCUS: „Bei der Aufsicht und der Kontrolle sowie beim Umgang mit dem aktuellen Problem sind nur Laienschauspieler am Werk.

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